Coburger Medienpreis

Coburg, 23.4.2021

Coburger Medienpreis Oberfranken 2020 verliehen

Aus über 100 Einsendungen aus Oberfranken und ganz Deutschland hat der Medienclub Coburg e.V. am 22.4.2021 im Rahmen einer Online-Preisverleihung aus der Digitalen Manufaktur in Rödental bei Coburg die Siegerinnen und Sieger des Coburger Medienpreises Oberfranken 2020 ausgezeichnet.

www.region-coburg.tv/coburger-medienpreis-2020-2021

Eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Prof. Dr. Olaf Hoffjann von der Universität Bamberg, Dr. André Haller von der Fachhochschule Kufstein, und Thomas Nagel von der Akademie für Neue Medien Kulmbach bewertete die Arbeit der Finalisten und kürte die Sieger in den drei Kategorien Nachwuchs, Schöpfung und Wellenschläger. Der Coburger Medienpreis ist mit insgesamt 3750 Euro dotiert und findet seit 2011 statt, seit 2016 im zweijährigen Rhythmus.

Die Preisträger:

Nachwuchs Oberfranken:
Cindy Dötschel (Sonnefeld): „Vier Kleidergrößen in drei Jahren“ über eine an einer Fettverteilungsstörung leidende junge Frau, erschienen im Fränkischen Tag.

Nachwuchs National:
Prof. Janis Brinkmann und seine Projektgruppe der Hochschule Mittweida: Digitalprojekt „Sturm über Chemnitz“.

Wellenschläger Oberfranken:
Manuel Stark (Marktzeuln): „Meine Oma ist eine ganz normale Rentnerin – warum geht sie putzen?“, erschienen in der Zeit.

Wellenschläger National:
Petra Sorge: „Vergiftetes Dorf“, eine investigative Geschichte rund um die Bleiverschmutzung im Umfeld von Batterie-Recyclinganlagen in Afrika, erschienen im Spiegel.

Schöpfung Oberfranken und National
Till Mayer (Bamberg): „Erschüttert – Einschläge, die alles ändern“, eine multimediale Ausstellung über Menschen, deren Leben durch den Krieg erschüttert wurde.

Malcolm Ohanwe und Kokutekeleza Musebeni vom Bayerischen Rundfunk für ihr Radiofeature „Afroshops – Haare, Haut und Schwarzes Deutsches Unternehmertum“.

Sebastian Schneider für seine Multimedia-Reportage „Am Rande der Hoffnung“ über die Situation von Geflüchteten in Griechenland.

Ausblick:
Nach dem Medienpreis 2020 ist vor dem Medienpreis 2022. Im Sommer beginnt die Ausschreibung der nächsten Runde. Auch dann sind alle Medienschaffenden und anderen kreativen Köpfe eingeladen, sich zu beteiligen. Die Einzelheiten veröffentlicht der Medienclub Coburg e.V. im Laufe des Sommer 2021. Die festliche Preisverleihung ist für Frühsommer 2022 geplant.

 

Coburg, Januar 2021

Coburger Medienpreis wird am 22. April online vergeben

Nachdem das Organisationsteam die Medienpreis-Gala im vergangenen Jahr wegen der Pandemie absagen musste, wurde zunächst eine Verschiebung der Veranstaltung mit zahlreichen Ehrengästen, Künstlern und Preisträgern ins Jahr 2021 geplant. Nun hat sich der Medienclub Coburg e.V. dazu entschieden, die Preise ausschließlich online zu vergeben. Aktuell arbeitet die Fachjury an der Bewertung der eingegangenen Wettbewerbsbeiträge. Die Preisverleihung selbst soll am 22. April 2021 um 19.30 Uhr stattfinden und wird auf youtube und auf der Facebook-Seite des Medienclub Coburg zu sehen sein.

„Die Resonanz auf die Ausschreibung war riesig. Weit über 100 Medienschaffende aus Oberfranken und dem ganzen Bundesgebiet haben ihre Beiträge eingereicht. Nun sollen sie natürlich auch erfahren, wer das Rennen gemacht hat.“ so Medienclub-Vorsitzende Anja Hampel.

Für den Coburger Medienpreis sucht der Medienclub Coburg e.V. alle zwei Jahre außergewöhnliche Arbeiten von Journalisten und anderen kreativen Köpfen. Die Preise werden in drei Kategorien vergeben, dabei gibt es jeweils einen Preisträger auf regionaler und nationaler Ebene. Preisträger aus den vergangenen Jahren arbeiteten u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, die FAZ und für viele Zeitungsredaktionen und Rundfunkhäuser in der Region.

Die Zeit drängt: Schon im nächsten Jahr wird der Medienclub Coburg e.V. seinen nächsten Medienpreis ausschreiben. Auch die übrige Vereinsarbeit hat unter der Pandemie gelitten. Feste Termine, wie etwa das traditionelle Spargelessen in Kooperation mit bayme/vbm oder auch die regelmäßigen Stammtische von Medienschaffenden aus der Region, wurden im Corona-Jahr 2020 abgesagt. Der Verein nutzt die „Zwangspause“ für die Überarbeitung seiner Online-Auftritte und freut sich darauf, bald wieder die Mitglieder zum Netzwerken treffen zu können – digital oder vor Ort.

 

Coburg, April 2020

Verleihung Coburger Medienpreis 2020 verschoben

Die Vorbereitungen für den 8. Coburger Medienpreis laufen weiter auf Hochtouren. Der Termin der Preisverleihung wurde auf Grund der aktuellen Situation allerdings auf den Herbst 2020 verschoben. Der Medienclub Coburg e.V. sucht wieder außergewöhnliche Arbeiten von Journalisten und anderen Kreativen aus der Region und ganz Deutschland. Die Bewerbungsfrist endet am 31.3.2020. Bewerben können sich Mitarbeiter aus Hörfunk, Film und Fernsehen, Print- und Online-Medien sowie andere kreative Köpfe, die z.B. als Grafik- oder Webdesigner tätig sind.

Der Coburger Medienpreis wird in drei Kategorien jeweils auf nationaler und regionaler Ebene vergeben – als „Coburger Medienpreis national“ und „Coburger Medienpreis Oberfranken“ (nur für Beiträge von in Oberfranken lebenden und arbeitenden Bewerbern). Ausgezeichnet werden Arbeiten, die im Zeitraum vom 1.3.2018 und dem 31.1.2020 veröffentlicht wurden.

Bewerben können Sie sich auf unserem Bewerbungsformular.

 

Coburg, Februar 2020

Coburger Medienpreis 2020 ausgeschrieben

Die Vorbereitungen für den 8. Coburger Medienpreis laufen auf Hochtouren. Am 7. Mai werden die Preise im Rahmen einer großen Gala im Kongresshaus Rosengarten verliehen. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Der Medienclub Coburg e.V. sucht wieder außergewöhnliche Arbeiten von Journalisten und anderen Kreativen aus der Region und ganz Deutschland. Ab Montag, den 10. Februar, können Bewerbungen auf www.coburger-medienpreis.de hochgeladen werden. Die Frist endet am 31.3.2020. Bewerben können sich Mitarbeiter aus Hörfunk, Film und Fernsehen, Print- und Online-Medien sowie andere kreative Köpfe. Der Coburger Medienpreis wird in drei Kategorien jeweils auf nationaler und regionaler Ebene vergeben – als „Coburger Medienpreis national“ und „Coburger Medienpreis Oberfranken“ (nur für Beiträge von in Oberfranken lebenden und arbeitenden Bewerbern). Ausgezeichnet werden Arbeiten, die im Zeitraum vom 1.3.2018 bis zum 31.1.2020 veröffentlicht wurden. Der Coburger Medienpreis ist mit 3750 Euro dotiert.

Kategorie „NACHWUCHS“:

In dieser Kategorie werden besondere Leistungen eines Berufseinsteigers in allen Medienberufen, ob in journalistischen, kreativen oder technischen Betätigungsfeldern: Zeitungsbeiträge, Radiomoderationen, TV-Reportagen, Blogs, Podcasts, Kameraführung und viele mehr. Unter Berufseinsteigern versteht der Medienclub Coburg Personen, die noch nicht länger als fünf Jahre auf ihrem Gebiet tätig sind und im Jahre 2020 nicht älter als 30 Jahre alt werden.

Kategorie „SCHÖPFUNG“:

Es gibt sie, diese Filme mit dem besonderen Etwas, das mutige innovative Zeitungslayout, den mitreißenden Podcast, die ungewöhnliche Hörfunkmoderation, den überraschenden Imagefilme oder andere kreative Einfälle. Es gibt sie, diese Schöpfungen, die dank ihrer Gestaltung aus der täglichen Medienflut herausragen, dank eines kreativen und durchdachten Mediendesigns, dank eines Machers oder einer Macherin, die ihr Handwerk verstehen. Ausgezeichnet werden journalistische und werbliche Produktionen aller Art, die sich durch ihre schöpferische Qualität auszeichnen.

Kategorie „WELLENSCHLÄGER“:

Es sind Geschichten, Kampagnen oder Bilder, die für Gesprächsstoff sorgen, Filme, die unter die Haut gehen und gesellschaftliche Diskussionen auslösen, Lokalreporter, die Missstände aufzeigen, Blogger, die unangenehme Wahrheiten zu Tage bringen, eine Hörfunkreportage, die betroffen macht, eine Werbekampagne, die aufwühlt: Wellenschläger bringen etwas in Bewegung, in der eigenen Stadt, deutschland- oder sogar weltweit. Es geht um kleine Geschichten aus der Nachbarschaft oder um die große Politik. Ausgezeichnet werden journalistische oder werbliche Produktionen aller Art, die Wellen geschlagen haben.

 

Coburg, Juni 2018

Jan Hofer verleiht Coburger Medienpreis Oberfranken 2018.

https://www.itv-coburg.de/coburger-medienpreis-2018

https://www.itv-coburg.de/heute-in-coburg-jan-hofer

Sechs Preisträger aus Oberfranken und ganz Deutschland sind bei der 7. Auflage des Coburger Medienpreis Oberfranken prämiert worden. Die Auszeichnung würdigt seit 2011 herausragende Journalisten und Kreative für ihre eingereichten Arbeiten. Vor über 300 Gästen aus Medien, Politik und Gesellschaft erhielten sie aus den Händen des Chefsprechers der ARD-Tagesschau, Jan Hofer, die begehrten Pokale und Urkunden.

Großer Sieger war an diesem Abend in der HUK-Coburg das Magazin der Süddeutschen Zeitung mit gleich zwei Preisträgern. So holte sich Manuel Stark, freier Journalist aus Marktzeuln im Landkreis Lichtenfels, den Coburger Medienpreis Oberfranken in der Kategorie Nachwuchs Oberfranken für seine Langzeitreportage „Geteiltes Leid“. Darin begleitet er ein Jahr lang zwei Eltern, die den Tod ihres einzigen Sohnes bei einem Motorradunfall Schritt für Schritt verarbeiten. Und Till Krause und Hannes Grassegger gewannen für ihre Geschichte „Im Netz des Bösen“ über die belastenden Arbeitsbedingungen und das geheime Regelwerk des Facebook-Löschteams in Berlin den Coburger Medienpreis Oberfranken in der Kategorie Wellenschläger national.

Drei Preise holten sich Vertreter von Radio, Film und Fernsehen: Der Coburger Medienpreis Oberfranken Kategorie Nachwuchs national ging an den freien Journalisten Marius Elfering aus Leipzig für sein im Deutschlandfunk veröffentlichtes Radiofeature „Patrick H. – über Selbstjustiz in Deutschland“, in dem er der Frage nachgeht, warum und wann Menschen die Kontrolle verlieren und ihr vermeintliches Recht in die eigene Hand nehmen. Ein mit besonderen Effekten inszenierter Film über die Coburger Kirche St. Augustin von Alexander Mrazek in Kooperation mit iTVCoburg und dem Stadtmarketing Coburg holte den Coburger Medienpreis Oberfranken in der Kategorie Schöpfung Oberfranken. Und die RTL2 Newsredaktion, vertreten durch RTL2-Chefredakteur Matthias Walter, gewann den Coburger Medienpreis Oberfranken in der Kategorie Schöpfung national für die „RTL II Wahlparty powered by facebook“, eine 3,5-stündige Wahlparty live bei Facebook: Statt eine TV-Sendung mit Zusatzangeboten im Web zu flankieren, wurde eine Hauptsendung vollständig für das Social Web kreiert und diese in Ausschnitten im TV eingebunden.

Ganz crossmedial war der Preisträger des Preises in der Kategorie Wellenschläger Oberfranken:  Till Mayer und sein Team aus Bamberg bekamen ihn für „Winter in Lviv“, eine mit einem Film auf Youtube und Berichterstattungen im Obermain-Tagblatt und beim Fränkischen Tag multimediale Rettungsaktion für Rotkreuz-Besuchsschwestern in der ukrainischen Stadt Lviv, die sich um einsame, kranke und verarmte Senioren kümmern. Bisher sind über 100 000 Euro Spendengelder zusammengekommen.

Die Laudatoren waren in diesem Jahr die Staatsministerin und Vorsitzende von Oberfranken Offensiv Melanie Huml, die oberfränkische Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, der Leiter der Akademie für Neue Medien Thomas Nagel, der Tatort-Kommissar Andreas Leopold Schadt und Dr. Andre Haller vom Institut für Kommunikationswissenschaften der Universität Bamberg. Insgesamt war mit 170 Bewerbungen in diesem Jahr eine Rekordteilnahme zu verzeichnen. Aus den eingegangenen Arbeiten schafften es 18 Nominierte in die engere Auswahl.

Der Coburger Medienpreis wird seit 2011 vom Medienclub Coburg vergeben und ist mit insgesamt 3750 Euro dotiert, jeweils 750 für die nationalen Preisträger und 500 für die Preisträger Oberfranken.

Im Rahmenprogramm war in diesem Jahr die Bamberger Formation „Jazzküche“ zu hören, außerdem sorgten der Kölner Comedian Marius Jung und das Akrobatenduo „Die zwei Trux“ für Unterhaltung. Bis nach Mitternacht wurde in der Kantine der HUK-COBURG auf der Bertelsdorfer Höhe gefeiert.

Veranstalter des Coburger Medienpreises war auch in diesem Jahr auf ehrenamtlicher Basis der Medienclub Coburg e.V. Hauptsponsoren waren in diesem Jahr die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg und das Unternehmen Schumacher Packaging aus Ebersdorf bei Coburg, Sponsoren waren zudem Oberfranken Offensiv und die HUK-Coburg, daneben unterstützten zahlreiche Unternehmen und Medien aus Coburg, Oberfranken und ganz Nordbayern den Medienpreis, in diesem Jahr auch erstmals die Metropolregion Nürnberg.

 

Coburg, Juni 2016

Coburger Medienpreise 2016 verliehen

https://www.itv-coburg.de/pressefreiheit-und-medienvielfalt

Sie kommen aus Hamburg, Berlin, München, Bad Rodach, Kulmbach und Bamberg: die Gewinner der 6. Coburger Medienpreise. Die festliche Verleihung der mit insgesamt 3750 Euro dotierten Auszeichnungen fand an diesem Donnerstag im alten Güterbahnhof in Coburg statt.

Den begehrten Preis in der Kategorie Wellenschläger National holten sich die beiden Hamburger Journalisten Hans-Jakob Rausch vom NDR und Frieda Thurm von der ZEIT für ihre Dokumentation und teilnehmende Beobachtung „7 Tage … Bürgerwehr“, die nach ihrer Ausstrahlung im NDR und der Veröffentlichung in der ZEIT große Diskussionen über Bürgerwehren ausgelöst hatte. Den nationalen Preis in der Kategorie Schöpfung gewann ein Team des Jugendprogramms PULS vom Bayerischen Rundfunk rund um Florian Meyer-Hawranek mit einem crossmedialen Projekt zum Thema „Die Frage: Wie schlimm ist der Knast?“ Und der nationale Nachwuchspreis ging an Madeleine Hofmann aus Berlin für das Non-Profit-Onlinemagazin „Knowing w(hy)“, das für mehr Verständnis der jungen Generation durch die ältere wirbt.

Den Coburger Medienpreis Oberfranken in der Kategorie Nachwuchs holte sich Manuel Stark aus Bamberg für die Reportagereihe „Schicksal Flucht“ in den Anzeigenmagazinen der Mediengruppe Oberfranken, in der Kategorie Schöpfung sicherte sich den Preis Stefan Eichner aus Kulmbach für den satirischen Wochenrückblick „Das Eich der Woche“ auf mehreren Radiostationen in Franken, und in der Kategorie Wellenschläger ging er an Natalie Schalk aus Bad Rodach bei Coburg, deren selbstrecherchierte Geschichte der Bewirtung eines Karlsruher Touristenpaares in einem Asylbewerberheim den Weg von den Zeitungen der Mediengruppe Oberfranken in nahezu alle großen deutschen Medien fand.

Nominiert waren in den drei Kategorien insgesamt siebzehn Arbeiten von Journalisten und Kreativen. Insgesamt waren fast 80 Bewerbungen eingegangen. Die Jury bestand aus Christian Limpert vom Bayerischen Fernsehen, Thomas Nagel von der Akademie für Neue Medien aus Kulmbach und Oliver Schmidt vom Coburger Tageblatt.

Das Rahmenprogramm war dieses Mal ganz europäisch: Aus Wien reiste die 3köpfige Matchbox Big Band an, und aus Toulouse die mehrfach preisgekrönte Britin Krissie Illing, Mitbegründerin des legendären Comedy-Duos Nickelodeon. Der Coburger Medienpreis wird seit 2011 jährlich vom Medienclub Coburg vergeben und ist mit insgesamt 3750 Euro dotiert. Veranstalter des Coburger Medienpreises war auch in diesem Jahr auf ehrenamtlicher Basis der Medienclub Coburg e.V.. Hauptsponsoren waren bayME/ VBM, die Städtischen Werke Überlandwerke Coburg SÜC, die Sparkasse Coburg – Lichtenfels, das Stadtmarketing Coburg, die VR-Bank Coburg, die Wirtschaftsjunioren und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg. Dazu kamen weitere Unterstützer aus der Region.

Lernen Sie uns kennen

Wir